Seit über 300 Jahren schon kommen Menschen ins Wuppertal, um hier – vorübergehend oder auf Dauer – eine neue Heimat zu finden. Die Gründe für diese Migration waren und sind vielfältig. Nicht immer, aber oft lag es an der Industrialisierung im 19. Jahrhundert, die Wuppertals Bevölkerung rasant wachsen ließ. Heute leben in der Stadt Menschen aus mehr als 150 Nationen. Sie kamen als „Heimatvertriebene“, „Gastarbeiter“, „Boat-People“ aus Vietnam, Bürgerkriegsflüchtlinge aus Ex-Jugoslawien, Asylbewerber aus Afrika und Nahost, Spätaussiedler, jüdische „Kontingentflüchtlinge“ oder als ukrainische Kriegsflüchtlinge. Die Stadtführung von Historiker Michael Okroy M.A. öffnet an zehn Orten in Elberfeld einen Blick auf die vielgestaltige Zuwanderungsgeschichte des Wuppertals vom 17. Jahrhundert bis heute.
Treffpunkt: Vorplatz der ehem. Bundesbahndirektion, Döppersberg 41
Fragen?